hier klicken zum vergrößernMeine Ausrüstung bestehend aus:

Celestron C8"
Vixen Sphinx SXD mit Goto (Starbook)
2" SC Steeltrack Crayford Okularauszug
Berlebach Planet Stativ
Dell Inspiron 9300
EOS 400D
Philips SPC900NC u.v.a.m.

 
   
 

hier klicken zum vergrößernNach langem überlegen ist die Entscheidung auf ein Allround Teleskop - ein C8 gefallen, als Montierung eine Sphinx SXD mit einem Berlebach Stativ. Der finanzielle Rahmen war natürlich auch ein Argument für diese Kombination. Die optischen Eigenschaften des C8 kann ich bis jetzt als gut bis sehr gut bezeichnen zumindest was den subjektiven Eindruck anbelangt. Einzig das "Shifting" nervt gelegentlich aber dem kann man abhelfen mit einem 2" SC Steeltrack Crayford Okularauszug und danach geht das Fokussieren kinderleicht.

Meine Montierung ist eine Sphinx SXD mit Goto und dem Starbook und wird von mir zu 75% astrofotografisch genutzt. Das Starbook ist sehr leicht zu handhaben und besitzt ein Netzwerkanschluß womit man mit einem ASCOM Treiber das ganze auch per PC autoguiden kann . Beim Guiding bin ich noch in der Experimentierphase, da ich noch nicht die perfekte Einstellung gefunden habe. Aber es sind auch erste Erfolge sichtbar. Die Motoren der Sphinx kann man leider nicht gerade als leise bezeichnen und benehmen sich unterschiedlich im Sound je nach Einstellung bzw. der Genauigkeit beim GoTo. Von brummen bis grummeln ist alles dabei. Empfindlich sollte man nicht sein, leider scheint die Sphinx da kein Einzelfall sein, auch andere Montierungen haben da so ihre Probleme mit dem Sound. Ein weiteres Problem ist dass die Motoren teilweise sehr ruckartig beginnen anzufahren und zwar nicht bei allen Geschwindigkeiten die beim Starbook von der Auflösung der Sternenkarte abhängig ist. Bei der maximalen Auflösung gibt es keine Probleme doch bei ca. 85% der maximalen Auflösung machen die Motoren auch komische Geräusche und die Motoren machen eigenartige Sprünge. Keine Ahnung ob das nur bei mir so ist oder auch bei anderen Sphinx Besitzern.

Das Ganze wird getragen von einem Berlebach Planet Stativ mit dem ich vollsten zufrieden bin, bis auf eine Eigenschaft die ich im letzten Winter feststellen mußte. Wenn das Stativ zu lange feuchter Luft ausgesetzt wird quillt das Holz und die Stativbeine lassen sich erst nur schwer, später dann garnicht mehr bewegen. Wenn man dann das Stativ einen Tag in trockenen warmen Raum lässt ist wieder alles ok. Die Verarbeitung ist bestens und die diversen Hebel und Arretierungen vorbildlich und alles in allem ist das Berlebach seinen hohen Preis wert.

Hier klicken zum vergrößern!Auf der Sphinx SXD sind ein Zeis 80/500 mit Steeltrack und ein Celestron 8" montiert. Diese Kombination aus Geräten mit kurzen Baulängen ist sehr robust und zeigt nur geringe Schwingungsneigung.

Der Zeiss 80/500 ist ein guter Refraktor mit großem Gesichtsfeld und sehr gut für Deepsky bzw. Sonnen- und Monderscheinungen geeignet.

Das C8 wird in dieser Kombination als Leitrohr für den Zeiss 80/500 genutzt. Ich guide mit einer SPC 900NC von Philips und benutze momentan ich den Guidemaster.

Fotos werden alle mit der EOS 400D gemacht und mit Photoshop wenn nötig nach bearbeitet.

 
 

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  Unerlässlich bei der Astrofotografie ist ein korrekt fokussiertes Bild. Da hilft nur eins - ein Steeltrack. Ich habe mich für den Baader Steeltrack entschieden und habe den Kauf nicht bereut. Er hat einen perfekten Gleichlauf in beide Richtungen und ist einfach perfekt. Kein Spiel kein klappern ! Wie im Bild zu sehen ist ein Steeltrack für Schmidt/Cassegrain den ich auch an meinem C8 montieren kann.  
 
 
 

Unverzichtbar mittlerweile sind Webcams bei der Astrofotgrafie, sie ermöglichen das aufzunehmen wo herkömmliche Kameras bei Planetenaufnahmen normalerweise versagen. Der Grund ist die Luftzirkulation die häufig zu unscharfen Aufnahmen führen kann. Mit geeigneter Software wie Registax zum Beispiel kann man jede Menge Informationen sichtbar machen die mit normalen Kameras nur schwer oder selten dargestellt werden können.

Hier im Bild die Philips SPC 900NC mit Filter 1.25" die sich gut für Planten, Mond aber auch als Guidekamera sehr gut eignet.

Technische Daten:
Sensor: ............................................................. VGA CMOS
Chipgröße: ........................................................ 3,5 x 2,6 mm
Pixelgröße: ........................................................ 5,5µm
Videoauflösung (max.): ..................................... VGA (640 x 480)
Bildauflösung (max.).......................................... SVGA (800 x 600)
Lichtstärke: ...................................................... < 5 lux
Integriertes Objektiv: ....................................... F=2.8
Datenformat: .................................................... I420, IYUV
Schnittstelle: ..................................................... USB 2.0-kompatibel (2,1 m USB-Kabel)

 
   
 

DMK 31AF03

Technische Daten:
Sensor: .......................ICX204AL Sony CCD
Chipgröße: ..................1/3" (5.80mm×4.92mm)
Pixelgröße: ..................4.65µm× 4.65µm
Auflösung: ...................1024x768 Pixel
Lichtstärke: ..................0,05 lux
Datenformat: ...............Y800
Schnittstelle: ................Firewire

DMK 31AF03.AS ist die perfekte Kamera für Mond und Planeten. Leider hat sie auch ein stolzen Preis. Meine ersten Ergebnisse zeigen jedoch die Klasse der Kamera. Die Datenmengen die während der Aufnahmen erzeugt werden sind enorm. Mir ist es bei einer Aufnahmeserie vom Mond passiert das die 60 GByte Festplatte voll war.

 
   
 
Leitrohrjustiereinrichtung

Wer kennt das nicht, man möchte ein Himmelsobjekt automatisch nachführen lassen per Webcam neudeutsch "guiden", man findet jedoch weder im OFF Axis Guider noch im Leitrohr einen Stern der hell genug ist  um das Fernrohr sicher mit Hilfe der Web/CCD Kamera nachzuführen.

                    

Helfen kann hierbei die Justiereinrichtung der Fa. Astrotech aus Magdeburg, die nach ersten Entwürfen von mir eine stabile und in beiden Achsen (ca. +/-7°) justierbare  Einrichtung geschaffen hat die mühelose Teleskope bis ca. 5 Kg trägt. Hier ein paar Bilder dazu. Preise sind bei der Fa. Astrotech zu erfahren, da es sich hier noch um einen Prototyp handelt.
 
   
   
  ATIK Filterrad (elektrisch)

Ich entschied mich für die elektrische Variante, weil man hier wesentlich bequemer den Filterwechsel vornehmen kann und außerdem versehentliche Veränderungen der Bildausrichtung vermieden werden. Des Weiteren kann man am Blinkcode des Handsteuergerätes immer sehen welcher Filter gerade geladen ist. Mit 5 Filtern kann man das Filterrad bestücken, was völlig ausreichend ist für RGB Filter plus eventuell einen weiteren Filter wie UHC oder UV Filter.
 
::: 26.06.2012 ::: Impressum :::